Sina Löschke, Sprecherin unseres Ortsverbands Halver, hat am 26. September 2026 einen Diskussionsnachmittag in Schalksmühle moderiert. Das Thema: „Mütter in die Politik“. Die Veranstaltung brachte engagierte Frauen zusammen, die sich dafür einsetzen, dass mehr Mütter den Schritt in die Kommunalpolitik wagen und dort erfolgreich arbeiten können.
Der Diskussionsnachmittag in Schalksmühle brachte mehrere spannende Persönlichkeiten zusammen. Mit dabei waren Verena Schäffer, die aktuelle NRW-Familienministerin, Marian Eggers, Co-Vorsitzende der Kreistagsfraktion der Bündnisgrünen im Märkischen Kreis, sowie Denise Brilla, Direktkandidatin für die Landtagswahl in NRW 2027. Autorin und Journalistin Sarah Zöllner hatte ihr neues Buch „Mütter in die Politik!“ im Gepäck.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Denise Brilla gemeinsam mit dem Elternnetzwerk der Bündnisgrünen im Märkischen Kreis. Für Sina Löschke war der Nachmittag ein gelungener Auftakt für den kommenden Landtagswahlkampf. Besonders der Austausch mit Verena Schäffer erwies sich als inspirierend: Schäffer wurde bereits im Alter von 23 Jahren in den Landtag gewählt und ist heute mit 39 Jahren als Familienministerin aktiv.

Es war ein spannender Austausch. Mit Erfahrungsberichten unter anderem von Verena Schäffer, die ja schon mit 23 in den Landtag gewählt wurde und jetzt mit 39 als Familienministerin aktiv ist.
Barrieren abbauen, Teilhabe ermöglichen
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Kommunalpolitik und Gremienarbeit zeitlich und organisatorisch so gestaltet werden können, dass sich mehr jüngere Frauen und insbesondere Mütter in den Kommunen und kommunalen Parlamenten engagieren. Die Hürden sind vielfältig und oft strukturell bedingt.
Ein zentraler Punkt: Sitzungen dürfen nicht unendlich lange dauern, sondern sollten feste Zeiten haben. Das klingt einfach, ist in der Praxis aber nicht immer selbstverständlich. Ebenso wichtig ist, dass Parteien vor Ort mehr Verständnis dafür aufbringen, wenn Mütter nicht an Fraktionssitzungen teilnehmen können – etwa weil ein Kind krank ist oder der Vater ausfällt, der sich sonst um die Kinder kümmert.

Die große Frage des Nachmittags lautete: Wie bekommen wir mehr Frauen in die Kommunalpolitik? Und wie ermöglichen wir es mehr Menschen, die Fürsorgeverantwortung tragen, sich politisch zu engagieren? Die Antwort liegt nicht nur bei den einzelnen Frauen, sondern auch bei den Strukturen, die sich verändern müssen. Politik muss familienfreundlicher werden, damit Teilhabe tatsächlich für alle möglich ist.
Lesetipp: Mütter in die Politik
Die Veranstaltung in Schalksmühle hat gezeigt: Es gibt viele Frauen, die sich politisch einbringen wollen und können. Mit der richtigen Unterstützung und veränderten Strukturen wird der Weg in die Politik für Mütter leichter. Wenn du mehr über lokale politische Themen in Halver erfahren möchtest oder dich selbst engagieren willst, bist du bei uns herzlich willkommen. [Link zum Beitrag]

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Quelle: B90 / DIE GRÜNEN Halver

